St. Anna-Kirche

St. Anna-Kirche

St.Anna-Kirche
 
An der Stelle der heutigen evang. St.Anna-Kirche wird 1372 erstmals eine Nikolauskapelle erwähnt.
Beim Franzoseneinfall 1693 wurden alle alten Dokumente über die Geschichte der Stadt Beilstein und der St.Anna-Kirche vernichtet. Daher gibt es über die Zeit davor keine gesicherten Angaben.
Ältester Teil ist der Chor, er war ursprünglich vermutlich eine freitstehende Kapelle.
Die Bauzeit der St.Anna-Kirche wird um 1470 vermutet, sie liegt auf jeden Fall vor der Reformation. Dafür sprechen u.a. gotische Ausschmückungen an den Wänden und der Decke und ein Weihekreuz (Apostelkreuz) im Chor, welche nur in geweihten katholichen Kirchen üblich sind.
Im Laufe ihrer Geschichte wurde die Kirche mehrfach renoviert und umgebaut; zuletzt 1988-1990 unter der Leitung von Prof. Martin Stockburger, Stuttgart.
Die St.Anna-Kirche ist der zentrale Ort der Kirchengemeinde für die Verkündigung. Hier finden Gottesdienste und Andachten statt.
Gottesdienstbeginn ist jeden Sonntag um 10.15 Uhr.
 
   
 
 



Johanneskirche Billensbach
 
Die Entstehung der Johanneskirche
Sanft eingebettet in den Hügeln des Schwäbisch-Fränkischen Waldes liegen die sieben Weiler Etzlenswenden, Kaisersbach, Billensbach, Klingen, Maad, Jettenbach und Gagernberg. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam in ihnen der Wunsch nach Eigenständigkeit gegenüber der kirchlichen Muttergemeinde Beilstein auf. Man versuchte dies durch den Bau eines eigenen Kirchengebäudes zu verwirklichen, aber die Wirren und Folgen der beiden Weltkriege vereitelten diese Bemühungen immer wieder.
Als in den späten 40er-Jahren verstärkt Sekten im ländlichen Raum für sich warben, entsandte der Oberkrichenrat 1949 einen Vikar für die sieben Weiler. Dieser fand im Schulhaus von Billensbach Unterkunft, wo er auch regelmäßig einen eigenen Gottesdienst für die sieben Weiler abhielt.
Unter Vikar Werner Ullrich und dem Architekten Dr. Ruff begann man Ende 1955 mit dem Bau einer eigenen Kirche, die ein Jahr später, am 2. Dezember 1956, mit einem Festgottesdienst feierlich eingeweiht wurde. In der Folgezeit bis Ende 2005 bildeten die sieben Weiler zwar nach Personenzahl beinahe die kleinste, nach ihrer Fläche aber die größte Kirchengemeinde im Krichenbezirk Marbach.
Nach dem Zusammenschluss mit der ehemaligen Muttergemeinde Beilstein Anfang 2006 bleibt die Johanneskriche auch weiterhin gottesdienstliche Mitte der sieben Weiler.
 
Johanneskirche Billensbach


Beilstein ist noch reicher an Orten...

Wenn am Sonntag morgen die Glocken zu schlagen beginnen, hören dies die Gottesdienstbesucher zuerst einmal nicht aus Richtung der St.Anna-Kirche, sondern von den großen Glocken aus der MAGDALENENKIRCHE. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieses Gotteshaus auch als solches genutzt. Direkt neben der Kirche befindet sich das alte Pfarrhaus. Doch als die Bausubstanz renovierbedürftig wurde, wichen die Beilsteiner in die kleine St.Anna-Kirche, die auch schon zuvor genutzt worden war, aus.
Der Glockentum der Magdalenenkirche gehört bis heute zur Kirchengemeinde, wohingegen das Kirchengebäude dem Verband Christlicher Pfadfinder gehört, die dort ein Tagungshaus betreiben.
 
Nur einige Meter neben der Magdalenenkirche findet sich das alte Schloß von Beilstein. In diesem ist das Schloßgut Hohenbeilstein und das HAUS DER KINDERKIRCHE zu Hause.
Der Landesverband für Kinderkirche betreibt dort eine Tagungsstätte für die Aus- und Weiterbildung von Helferinnen und Helfern in der Kirche mit Kindern. Aber auch Privatpersonen können dort Urlaub machen.
 
 
 
 Aus der Geschichte
 
Homepage Haus der Kinderkirche
Homepage Kinderkirche in Württemberg
Homepage PartnergemeindeTannroda und Thangelstedt
Stadt Beilstein