Sankt-Anna-Kirche

St.-Anna-Kirche

An der Stelle der heutigen evangelischen St.-Anna-Kirche wird 1362 erstmals eine Nikolauskapelle erwähnt. Beim Franzoseneinfall 1693 wurden alle alten Dokumente über die Geschichte der Stadt Beilstein und der St.-Anna-Kirche vernichtet. Daher gibt es über die Zeit davor keine gesicherten Angaben.

Ältester Teil ist der spätgotische Chor, er war ursprünglich vermutlich eine freistehende Kapelle.
Die Bauzeit der St.-Anna-Kirche wird um 1470 vermutet, sie liegt auf jeden Fall vor der Reformation. Dafür sprechen u.a. gotische Ausschmückungen an den Wänden und der Decke und ein Weihekreuz (Apostelkreuz) im Chor, wie es nur in geweihten katholischen Kirchen üblich ist.

Im Laufe ihrer Geschichte wurde die Kirche mehrfach renoviert und umgebaut, zuletzt 1988-1990 unter der Leitung von Prof. Martin Stockburger, Stuttgart.

Die St.-Anna-Kirche ist, neben der Johanneskirche und der Auferstehungskapelle, der zentrale Ort der Kirchengemeinde für die Verkündigung des Wortes Gottes. Hier finden Gottesdienste, Trauerfeiern und Andachten statt.

Gottesdienstbeginn ist jeden Sonntag um 10.15 Uhr.

 

Link: St.-Anna-Kirche bei Wikipedia 

 

 

Johanneskirche Billensbach

Sanft eingebettet in den Hügeln des Schwäbisch-Fränkischen Waldes liegen die sieben Weiler Etzlenswenden, Kaisersbach, Billensbach, Klingen, Maad, Jettenbach und Gagernberg. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam in ihnen der Wunsch nach Eigenständigkeit gegenüber der kirchlichen Muttergemeinde Beilstein auf. Man versuchte dies durch den Bau eines eigenen Kirchengebäudes zu verwirklichen, aber die Wirren und Folgen der beiden Weltkriege vereitelten diese Bemühungen immer wieder.
Als in den späten 40er-Jahren verstärkt Sekten im ländlichen Raum für sich warben, entsandte der Oberkirchenrat 1949 einen Vikar für die sieben Weiler. Dieser fand im Schulhaus von Billensbach Unterkunft, wo er auch regelmäßig einen eigenen Gottesdienst für die sieben Weiler abhielt.
Unter Vikar Werner Ullrich und dem Architekten Dr. Ruff begann man Ende 1955 mit dem Bau einer eigenen Kirche, die ein Jahr später, am 2. Dezember 1956, mit einem Festgottesdienst feierlich eingeweiht wurde. In der Folgezeit bis Ende 2005 bildeten die sieben Weiler zwar nach Personenzahl beinahe die kleinste, nach ihrer Fläche aber die größte Kirchengemeinde im Kirchenbezirk Marbach.
Nach dem Zusammenschluss mit der ehemaligen Muttergemeinde Beilstein im Jahr 2006 bleibt die Johanneskirche auch weiterhin gottesdienstliche Mitte der sieben Weiler. Am 1. Advent 2016 begehen wir ihr 60-jähriges Jubiläum.

 

Johanneskirche Billensbach

 

 

Auferstehungskapelle Stocksberg

Die zum Stocksberger Friedhof gehörende Auferstehungskapelle wurde 1963 erbaut. Sie wurde der Kirchengemeinde von der Unternehmerfamilie Stieler von Heydekampf gestiftet. Zusätzlich zu Beerdigungen feiern wir hier 5-6 mal im Jahr Gottesdienst.

 

 

 

Beilstein ist noch reicher an kirchlichen Orten...

Wenn am Sonntag morgen die Glocken zu läuten beginnen, hören die Beilsteiner dies zuerst einmal nicht aus Richtung der St.-Anna-Kirche, sondern von den großen Glocken der Magdalenenkirche. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieses Gotteshaus als Gemeindekirche genutzt. Doch als die Bausubstanz immer renovierungsbedürftiger wurde, wichen die Beilsteiner in die kleinere, vor dem Stadttor gelegene St.-Anna-Kirche aus.

Der Glockenturm der Magdalenenkirche birgt bis heute die Glocken der Kirchengemeinde, das Kirchengebäude selbst ist dem Verband Christlicher Pfadfinder (VCP) verpachtet, der dort seit 1954 ein Tagungshaus und Freizeitheim betreibt.

Das Glockengeläut der St.-Anna-Kirche zum Anhören auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=zhVm-OXE-04


Das Glockengeläut der Magdalenenkirche zum Anhören auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=5FB1dSHiNYY


Und hier können, nach einer etwas längeren „Kirchenführung“, die Glockengeläute von Magdalenenkirche und St.-Anna-Kirche gemeinsam gehört werden – so wie sie jeden Sonntag zum Gottesdienst rufen:
https://www.youtube.com/watch?v=yLXDBl2Qt-s

 

 

Nur einige Meter neben der Magdalenenkirche, vorbei am alten Pfarrhaus, findet sich das so genannte "Schloss Beilstein" - nicht zu verwechseln mit der Burg Hohenbeilstein. Der Stuttgarter Industrielle Robert Vollmöller errichtete hier in den Jahren 1906-1908 auf dem Gelände des ehemaligen Amtshauses eine Villa im historischen Stil als komfortables Wochenendhaus für seine Familie. In einem Teil des Ensembles ist heute das Schlossgut Hohenbeilstein zu Hause, im anderen das Haus der Kinderkirche.
Der Württembergische Evangelische Landesverband für Kindergottesdienst betreibt hier eine Tagungsstätte für die Aus- und Weiterbildung von Helferinnen und Helfern in der Kirche mit Kindern. Aber auch Privatpersonen können dort Urlaub machen und Feste feiern. Außerdem finden in dem stimmungsvollen historischen Ensemble häufig Konzerte aller Ort statt.
 

 
 
Aus der Geschichte


Homepage Haus der Kinderkirche – Schloss Beilstein

Homepage Kinderkirche in Württemberg


Homepage PartnergemeindeTannroda und Thangelstedt


Stadt Beilstein