500 Jahre Reformation – Wir sind dabei!



In diesem Jahr feiern wir das 500jährige Jubiläum der Reformation. Der Überlieferung nach hat Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen zum Ablass an die Schlosskirchentür in Wittenberg geschlagen. Wir feiern in Beilstein mit. Hier wird geschaut, gefeiert, gelesen, gesungen und diskutiert. Die beigefügte Übersicht informiert Sie, wann welche Veranstaltung stattfindet. Wir freuen uns, wenn Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung dabei sind.

 

60-jähriges Jubiläum der Johanneskirche am 1. Advent 2016

Buch Johanneskirche

Jubiläumsgottesdienst

Sektempfang nach dem Jubiläumsgottesdienst


Am 1. Advent haben wir in einem festlichen Gottesdienst das 60-jährige Jubiläum der Billensbacher Johanneskirche gefeiert. Der Posaunenchor Beilstein, der Gesangverein „Frohsinn Billensbach“, Organist Dr. Christoph Koch sowie Ilse Frank mit Gesang und Gitarre haben den Gottesdienst musikalisch gestaltet. Im Anschluss war beim Sektempfang vor der Kirche und beim Mittagessen im Vereinsheim viel Gelegenheit zum Austausch von Anekdoten und Erinnerungen. Die letzten Jahrzehnte sind wieder lebendig geworden. Zugleich stand aber auch immer wieder die Frage im Raum, welche Bedeutung dieses künstlerisch so reiche Kleinod heute noch für die Menschen der Weiler und der gesamten Kirchengemeinde hat.

„Ein göttliches Bilderbuch“
Ein Höhepunkt war Vorstellung des Buches zur Johanneskirche mit dem Text von Pfarrer Werner Ullrich und zahlreichen Bildern von Stefanie C. Siegel und Roman Eisele. Es gibt eine hervorragende Einführung in die Entstehung der Kirche und erläutert ausführlich die vielen Kunstwerke, vom Engel am Eingang über die Kirchenfenster bis zum Altarkreuz und Taufstein. Es eignet sich auch gut als Geschenk – nicht nur zu Weihnachten! Erhältlich ist es gegen eine Spende (Richtwert 5,- Euro) beim Pfarramt in Billensbach, im Gemeindebüro im Valentin-Wanner-Haus oder in den Kirchen.

25-jähriges Jubiläum der Wiedereinweihung der Sankt-Anna-Kirche 2015

„Dass diese Kirche uns und kommenden Generationen dazu diene, Gottes Lob zu verkündigen und an seinem Reich weiter zu bauen“ – diesen Wunsch äußerte der damalige Kirchengemeinderats-Vorsitzende Albrecht Werner zur Wiedereinweihung der St.-Anna-Kirche im Februar 1990. Seitdem sind 25 Jahre vergangen. Die St.-Anna-Kirche ist zum „Haus der lebendigen Steine“ geworden: ein Ort, an dem Jung und Alt Gottesdienst feiern und Gott die Ehre geben, an dem Kinder getauft, Paare getraut und Verstorbene betrauert werden. Die St.-Anna-Kirche ist neben dem Valentin-Wanner-Haus der zentrale Ort unseres Gemeindelebens.

Wir sind den damaligen Verantwortlichen, Pfarrer und Kirchengemeinderäten, den beteiligten Künstlern, dem Architekten und der Bauleitung sowie allen Handwerkern, Helfern und Stiftern dankbar für ihr großes Engagement zur Erhaltung und Erneuerung der St.-Anna-Kirche! Aus diesem Grund feierten wir am 19. April 2015 einen Fest-Gottesdienst, den der Posaunenchor mitgestaltet hat. Beim anschließenden Stehempfang gab es Gelegenheit, um anhand von Fotos Erinnerungen auszutauschen und ins Gespräch zu kommen.

Als Zeichen der Dankbarkeit haben wir die kleine Vaterunser-Glocke, die 25 Jahre lang „in den Ruhestand versetzt“ im Chor der Kirche aufbewahrt wurde, an das Haus der Kinderkirche zurückgegeben. Sie war 1947 von der damaligen Schlossherrin Elisabeth Wittenstein, einer Tochter Robert Vollmöllers, der Kirchengemeinde als Ersatz für die im Krieg abgeholte Glocke der St.-Anna-Kirche zur Verfügung gestellt worden.
Unser Wunsch ist, dass sie künftig wieder – wie vor 100 Jahren – aus dem Glockentürmchen des Schlosses erklingen und zu Andachten einladen kann. Hausleiterin Dr. Brigitte Schober-Schmutz und die 2. Vorsitzende des Landesverbandes für Kindergottesdienst in Württemberg, Sabine Foth, nahmen die Glocke freudig entgegen und brachten sie in einem kleinen Festzug ins Haus der Kinderkirche.

 

Die neue Broschüre, die mit zahlreichen Bildern einen ausführlichen Einblick in die Geschichte und Ausstattung der St.-Anna-Kirche gibt, ist in der Kirche oder im Gemeindebüro erhältlich.

 

 

Gemeindeforum am 6. Februar 2013



Am Anfang waren wir unsicher: Wie viele Bürger und Gemeindeglieder werden wohl kommen zu einem Abend, bei dem wir die Arbeit unserer Kirchengemeinde vorstellen und uns dem kritischen Dialog mit der Öffentlichkeit aussetzen? Doch die Bedenken waren schnell verflogen: Im Nu saßen an den Tischen im großen Gemeindesaal etwa 90 Interessierte, um sich bei einem Viertele anzuschauen, was die Gemeinde so treibt.
Der Abend stand unter dem biblischen Motto „Suchet der Stadt Bestes“. Denn das ist es, was wir als Kirchengemeinde wollen: Wir wollen für die Menschen in der Stadt und ihren Teilorten da sein, Leben mit ihnen teilen und für sie beten – engagiert, aber unverkrampft. Denn auch das wissen wir bei allem Einsatz: „Wir haben hier keine bleibende Stadt …“

In einem ersten Teil stellten sich exemplarische Mitarbeiter der Gemeinde vor: Jürgen Brosi erzählte von unserem Zugpferd in der Kinder- und Jugendarbeit, der jährlichen Kinderbibelwoche. Thomas Huber berichtete von unseren Kooperationsbemühungen in der Jugendarbeit mit den Nachbargemeinden. Grit-Angela Bertsch blickte auf 26 segensreiche Jahre mit dem „Reli für Erwachsene“ zurück. Die Seniorentanzleiterin Marlene Flohrer beließ es nicht nur beim Erzählen, sie spannte gleich den ganzen Saal in einen Sitztanz ein. Und Dr. Peter von Hunnius schaute auf die Geschichte des Weltladens zurück, die untrennbar mit der Kirchengemeinde verwoben ist.

Im zweiten Teil kamen Vertreter aus Stadt, Vereinen und Gewerbe zu Wort. Für die Stadt sprach der Förster und Stadtrat Oliver Muth, für die Weiler der Obstbauer und Gesangvereinsvorsitzende Günter Dorn, für die Vereine der TGV-Vorsitzende Paul Stadel, für die Landwirte und Weingärtner der Wengerter Hans Wiedenmann und für das Gewerbe die Geschäftsfrau Elke Leontiev. In den Gesprächen auf dem Podium ging es um die Präsenz der Kirchengemeinde im öffentlichen Leben, die Sorge der Weiler um ihre Johanneskirche und die anstehende Kürzung im Pfarramt 2 in Billensbach.
Für musikalische Unterbrechungen der vielen Wortbeiträge sorgten die Pfadfinder unter der Leitung von Dirk Otto und Timea Grill, die zu den tragenden Säulen unserer Kinder- und Jugendarbeit zählen, der Kirchenchor unter der Leitung von Volker Nabakowski und der Posaunenchor unter der Leitung von Hartmann Dippon.

Lässt sich ein Fazit des Abends ziehen? Zumindest ein vorläufiges, das endgültige ziehen wir auf der kommenden Klausurtagung des Kirchengemeinderats. Wir nehmen wahr: Vieles läuft in der Gemeinde gut und kommt auch gut an, manches könnte aber noch besser öffentlich kommuniziert werden. Auch können wir noch an unserer Präsenz arbeiten, der Herzschlag der Gemeinde soll im Leben der Stadt noch stärker spürbar sein. Das Miteinander von Stadt und Weilern wird ein Thema der nächsten Jahre bleiben, nicht nur in der Frage der Gottesdienstzeiten. Und auch bei der Frage, wie der Vereinzelung in den Weilern durch ein neues Wir-Gefühl entgegengewirkt werden kann, ist die Kirchengemeinde mit Ideen und Tatkraft gefragt. Schließlich gehört zu den Ergebnissen auch das Anliegen, die anstehenden Kürzungen, wenn sie denn schon nicht verhindert werden können, mit Augenmaß umzusetzen.

Am Schluss bleibt der Dank: Wir danken all denen, die sich öffentlich oder schriftlich zu ihrer Kirchengemeinde geäußert haben und uns damit helfen, wirklich der Stadt Bestes zu suchen. Wir danken den vielen fleißigen Helfern, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, sei es beim Auf- und Abbau, sei es in der Küche oder bei der Musik. Wir danken den Beilsteiner Landfrauen, die für unser leibliches Wohl gesorgt haben. Und wir danken unserer Moderatorin Tina Arnold, die mit Witz und Charme, einem guten Gespür für die Themen, die dran sind, und einem passgenauen Zeitgefühl durch den Abend geführt hat.
„Das müsste es öfter geben“, war ein vielfacher Wunsch am Ende. Wir bleiben mit Stadt und Vereinen im Gespräch, um nach Wegen zu suchen, diesem Wunsch Raum zu geben.

Kirchenwahlen 2019

Kirchenwahlen am 1. Dezember
Wahlberechtigte: 2242, Wähler: 552, Wahlbeteiligung: 24,62 %

Ergebnis der Wahl zum Kirchengemeinderat:
Aponte, Thomas 560 Stimmen
Buchfink, Dorothea 384 Stimmen
Karle, Susanne 525 Stimmen
Karrer, Eberhard 400 Stimmen
Karrer, Sandra 546 Stimmen
Müller, Daniela 286 Stimmen
Plath, Jürgen 641 Stimmen
Schädel, Hartmut 643 Stimmen
Schopfer, Hans 651 Stimmen
Waglöhner, Tanja 462 Stimmen
Wewer, Kerstin 555 Stimmen

Wir gratulieren den Gewählten und wünschen ihnen viel Freude und Gottes Segen für die Ausübung ihres Amtes in den nächsten sechs Jahren. Die Einsetzung des neuen Kirchengemeinderats wird am Sonntag, 19. Januar 2020 im Gottesdienst in der St.-Anna-Kirche stattfinden.

Ergebnis (in Beilstein) der Wahl zur Landessynode:
Laien:
Klotz, Rainer „Kirche für Morgen“, 296 Stimmen
Fritz, Michael „Lebendige Gemeinde“, 286 Stimmen
Göbbel, Ines „Offene Kirche“, 361 Stimmen

Theologen:
Stuhrmann, Thomas „Lebendige Gemeinde“ 573 Stimmen
Hörnig, Prof. Dr.Thomas „Offene Kirche“ 266 Stimmen
Schaal-Ahlers, Peter „Evangelium und Kirche“ 142 Stimmen

Den Einzug in die Landessynode haben geschafft:
Rainer Klotz, Ines Göbbel, Pfarrer Thomas Stuhrmann und Pfarrer Prof. Dr. Thomas Hörnig.